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Aachchi`s Sri Lanka Curry Gewürzmischungen

Original Sri Lanka Curry-Gewürzmischung aus einer privaten Manufaktur in Sri Lanka. Rezepturen nach alten Familienrezepten. Schonender Anbau und traditionelle Herstellung. Wir liefern direkt und ohne Zwischenhändler.

Aachchi`s Sri Lanka Curry Gewürzmischungen

Original Sri Lanka Curry-Gewürzmischung aus einer privaten Manufaktur in Sri Lanka. Rezepturen nach alten Familienrezepten. Schonender Anbau und traditionelle Herstellung. Wir liefern direkt und ohne Zwischenhändler.

Aus den tropischen Wäldern Sri Lankas

Curry-Gewürzmischungen in 3 verschiedenen Geschmacksrichtungen

Entdecken Sie unsere drei Curry-Gewürzmischungen für Fleisch, Gemüse oder Fisch

 

Aus den tropischen Wäldern Sri Lankas

Curry-Gewürzmischungen in 3 verschiedenen Geschmacksrichtungen

Entdecken Sie unsere drei  Curry-Gewürzmischungen für Fleisch, Gemüse oder Fisch

 

Gewürzmischung für  

Fischgerichte

Gewürzmischung für  

Fleischgerichte

Gewürzmischung für  

Gemüsegerichte

Aachchi`s Sri Lanka Curry Gewürzmischungen – Ein Hauch Sri Lanka im Kochtopf

Das Tropenparadies Sri Lanka trägt den Beinamen „Insel der Gewürze“ und ist für seine aromatischen Currys bekannt.  Mit ihrer Schärfe umschmeicheln oder schmerzen die würzigen Ragouts europäische Gaumen.

Rice & Curry ist das Nationalgericht in Sri Lanka.  Die fruchtige Schärfe von Ingwer, das nussige Aroma von Bockshornkleesamen, der holzig-süße Geschmack von Kreuzkümmel und die süße Note von Zimt vereinen sich mit vielen anderen Aromen in scharfem Sri Lanka Currypulver. Jede Familie hat hier ihr eigenes, über Generationen vererbtes Geheim-Rezept für die hauseigene Curry-Gewürzmischung.

„Aachchi“ bedeutet „Oma“: die Großmütter der Familien bewahren und vererben in den Dörfern in Sri Lanka das Wissen über die Herstellung des aromatischen Pulvers. Die Rezepturen sind feine, über lange Zeit entwickelte Geschmacks-Kompositionen, in denen jede Zutat ihren Platz hat. Die einzelnen Aromen unterstützen sich gegenseitig in der Entfaltung ihrer Kraft.

In den fruchtbaren Hügeln um Kandy im Zentrum von Sri Lanka werden Gewürzpflanzen nach jahrhundertealten Methoden kultiviert. Die Pflanzen wachsen in Mischkulturen, die einander perfekt ergänzen. Dadurch entstehen besondere Aromen, die sich nur durch dieses spezielle Anbaukonzept entwickeln können. Die Bewohner dieser Gegend bauen seit Generationen Gewürze und Kräuter an und verarbeiten sie zu ihren perfekt abgerundeten, privaten Gewürzmischungen.

Die älteren Frauen in den Familien kombinieren die Gewürze zu unterschiedlichen Kompositionen für vegetarische Currys und für Gerichte auf Fleisch- oder Fischbasis. Dabei schöpfen sie aus dem reichhaltigen Angebot an Gewürzpflanzen und Gemüse aus ihren eigenen Gärten und aus den Gemeinschaftsgärten im Dorf.

Hier verraten wir, welche Zutaten für die Curry-Gewürzmischungen verwendet werden, um den Geschmack von Gemüse, Fleisch oder Fisch mit ihren Aromen zu veredeln. Sehen Sie im Video die traditionelle Herstellung der einzelnen Bestandteile.

Die jeweilige Menge der Gewürzzutaten bleibt jedoch das Geheimnis von Aachchis Fingerspitzen und Geschmacksknospen!

Aachchi`s Sri Lanka Curry Gewürzmischungen – Ein Hauch Sri Lanka im Kochtopf

Das Tropenparadies Sri Lanka trägt den Beinamen „Insel der Gewürze“ und ist für seine aromatischen Currys bekannt.  Mit ihrer Schärfe umschmeicheln oder schmerzen die würzigen Ragouts europäische Gaumen.

Rice & Curry ist das Nationalgericht in Sri Lanka.  Die fruchtige Schärfe von Ingwer, das nussige Aroma von Bockshornkleesamen, der holzig-süße Geschmack von Kreuzkümmel und die süße Note von Zimt vereinen sich mit vielen anderen Aromen in scharfem Sri Lanka Currypulver. Jede Familie hat hier ihr eigenes, über Generationen vererbtes Geheim-Rezept für die hauseigene Curry-Gewürzmischung.

„Aachchi“ bedeutet „Oma“: die Großmütter der Familien bewahren und vererben in den Dörfern in Sri Lanka das Wissen über die Herstellung des aromatischen Pulvers. Die Rezepturen sind feine, über lange Zeit entwickelte Geschmacks-Kompositionen, in denen jede Zutat ihren Platz hat. Die einzelnen Aromen unterstützen sich gegenseitig in der Entfaltung ihrer Kraft.

In den fruchtbaren Hügeln um Kandy im Zentrum von Sri Lanka werden Gewürzpflanzen nach jahrhundertealten Methoden kultiviert. Die Pflanzen wachsen in Mischkulturen, die einander perfekt ergänzen. Dadurch entstehen besondere Aromen, die sich nur durch dieses spezielle Anbaukonzept entwickeln können. Die Bewohner dieser Gegend bauen seit Generationen Gewürze und Kräuter an und verarbeiten sie zu ihren perfekt abgerundeten, privaten Gewürzmischungen.

Die älteren Frauen in den Familien kombinieren die Gewürze zu unterschiedlichen Kompositionen für vegetarische Currys und für Gerichte auf Fleisch- oder Fischbasis. Dabei schöpfen sie aus dem reichhaltigen Angebot an Gewürzpflanzen und Gemüse aus ihren eigenen Gärten und aus den Gemeinschaftsgärten im Dorf.

Hier verraten wir, welche Zutaten für die Curry-Gewürzmischungen verwendet werden, um den Geschmack von Gemüse, Fleisch oder Fisch mit ihren Aromen zu veredeln. Sehen Sie im Video die traditionelle Herstellung der einzelnen Bestandteile.

Die jeweilige Menge der Gewürzzutaten bleibt jedoch das Geheimnis von Aachchis Fingerspitzen und Geschmacksknospen!

Sri Lanka Currymischung – Ein Geschmack erobert die Welt

Drei Mal am Tag

Die Küche in Sri Lanka ist sehr vielseitig. Eine typische „Rice & Curry“-Mahlzeit besteht aus mehreren „Currys“, die als Beilage in Tonschalen serviert werden. Die Currys werden aus unterschiedlichen Zutaten wie Gemüse, Fisch oder Fleisch mit abwechslungsreichen Aromen zubereitet. Der Fantasie und Experimentierfreude sind bei der Zusammenstellung der Zutaten für die Currys keine Grenzen gesetzt. Die Bewohner Sri Lankas lieben dieses Gericht so sehr, dass sie es drei Mal am Tag essen!

Slow Food, dass seinen Namen verdient

Bei der Zubereitung kommen die „geheimen“ Curry-Gewürzmischungen zur vollen Entfaltung. Die frisch geernteten Kräuter und Gewürze trocknen ausgiebig in der tropischen Sonne. Das charakteristische Aroma erhält eine Sri Lanka Curry-Gewürzmischung durch das Rösten der Zutaten vor dem Mahlen. In Sri Lanka nutzt man dafür Tonschalen, in denen die sonnengetrockneten Gewürze über offener Flamme geröstet werden. Das gibt einen schönen, rauchigen Unterton.

Die gerösteten Gewürze werden anschließend von Hand mit einem traditionellen Mahlstein zu feinem Pulver gemahlen.

Die Zugabe von gemahlenen Reiskörnern lockert das Gewürzpulver auf und bindet die Restfeuchtigkeit in den gemahlenen Zutaten. Dadurch sind die Curry-Mischungen mehrere Jahre haltbar, wenn sie trocken und dunkel gelagert werden. Immer sparsam verwenden: ein halber Löffel aromatisiert ein Kilogramm Fleisch!

Das Geheimnis der Kokosmilch

Als Basis für die Soße benutzt man in Sri Lanka Kokosmilch, die eigentlich keine „Milch“ ist, sondern die Flüssigkeit aus in Kokoswasser eingelegten und pürierten Kokosraspeln. Gewürzaromen entfalten sich in dieser leicht selbst herzustellenden Kokosflüssigkeit besonders intensiv.

Curry und seine Begleiter

Die Currys werden von den folgenden Beilagen begleitet:

  • Reis

Die klassische Beilage zu Rice & Curry in Sri Lanka: Einheimische formen den Reis mit dem Curry zwischen den Fingern der rechten Hand zu einer Kugel und schieben sie mit dem Daumen in den Mund. Durch das Verkneten von Reis und Soße entfalten sich die Aromen intensiver als auf dem Löffel. Dafür darf der Reis nicht zu körnig, aber auch nicht zu klebrig sein. In Sri Lanka ist Reis der Sorte „Samba“ verbreitet.

 

  • Kokos-Sambal

„Pol“ wird in Sri Lanka zu beinahe jedem Gericht gegessen. Auf der Grundlage von frischen Kokosraspeln, Zwiebeln, Tomaten, Salz und Zitronensaft entfaltet der Chili sein ganzes Schärfe-Potential. Pol wird über das Curry gestreut.

 

  • Dhal

Linsen gehören ebenfalls zu jeder „Rice & Curry“-Mahlzeit. Die bunten Hülsenfrüchte werden zusammen mit einer speziellen Sri Lanka Curry-Gewürzmischung in Kokosmilch weichgekocht. Jeder Haushalt in Sri Lanka hat seine ganz spezielle Art, Dhal zuzubereiten: man kann Süßkartoffeln, Kürbis, Jackfrucht, Tomaten oder andere Gemüsesorten hinzugeben, um den Linseneintopf zu variieren.

 

  • Curd als Dessert

Der quark-ähnliche Büffeljoghurt wird mit Kokosblütensirup gesüßt und wirkt herrlich frisch und „entschärfend“ nach einem würzigen „Rice & Curry“. Curd ist in Europa schwer erhältlich. Als Ersatz eignet sich fetthaltiger, griechischer Joghurt.

Every Kit Packed With Care

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Original Sri Lanka Gewürzmischungen

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Herstellung nach alten Familienrezepten

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Schonender Anbau nach überlieferten Methoden

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Sonnengetrocknet & Handgemahlen

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Traditionelle Verarbeitung

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Lieferung direkt vom Hersteller

Gewürze und Aromen – Kostbarkeiten aus Sri Lanka

Der Anbau von Gewürzen hat eine lange Tradition in Sri Lanka. Das tropische Klima und die Nähe zum Äquator lassen auf der Insel im Indischen Ozean die unterschiedlichsten Gewürze gedeihen. Das haben auch die europäischen Kolonialmächte erkannt und die Gewürze in aller Welt bekannt gemacht.

Darum bereichern Gewürze aus Sri Lanka die Küchen rund um den Globus und dienen auch in der Medizin als schonende Bestandteile mit heilenden Eigenschaften.

Besonders in der hügeligen, fruchtbaren Landschaft zwischen Kandy und Dambulla werden Gewürze angebaut. Entlang der „Spice Road“ zwischen den beiden Städten laden traditionelle Gewürzgärten ein, die Welt der Gewürze zu erkunden.

Geschmack, Geruch und Aroma werden sehr individuell wahrgenommen. Darum ist es schwer, diese Wahrnehmungen mit Worten zu beschreiben. Dennoch geben wir hier eine Übersicht über die wichtigsten Kräuter und Gewürze aus Sri Lanka, die in keinem Haushalt fehlen dürfen, und die in den meisten Curry-Gewürzmischungen enthalten sind:

Eine übelriechende Mischung aus Schwefel, Zwiebel und Knoblauch umgibt das klebrige Harz. Es wird getrocknet und zu feinem Pulver gerieben. Beim Kochen verbreitet es ein Aroma aus Knoblauch, Zwiebel und Lauch, daher kann es auch als Ersatz für diese Zutaten eingesetzt werden. Asafoetida verbreitet seinen bitter-scharfen Geschmack auch in geringen Mengen sehr intensiv, daher setzt Aachchi es sparsam ein, am liebsten zu Fisch.

Asafoetida

Für Sri Lanka Curry-Pulver werden die nussig-bitteren Samen des Bockshornklees geröstet und gemahlen. Sie haben einen intensiven, herben Geschmack und verleihen der Gewürzmischung eine leichte Schärfe. Durch das sanfte Rösten verlieren die Samen ihren bitteren Geschmack. In Sri Lanka verarbeitet man auch die frischen, zarten Blätter der Pflanze zu würzigen Salaten.

Bockshornkleesamen

Currys werden in Sri Lanka sehr scharf zubereitet und bringen damit selbst abgehärtete Genießer an ihre Schmerzgrenze. Die Schärfe erhalten die Currys durch den Stoff Capsaicin aus der Chili-Pflanze. Je kleiner die Chili-Schote, desto schärfer ist sie! Die roten Früchte werden eingelegt oder getrocknet und gemahlen. Chili verleiht dem Currypulver seine Grundschärfe – je nach Geschmack mal mehr, mal weniger.

Chili

Currysträucher wachsen in Sri Lanka wild in der Natur. Die Blätter schmecken würzig-aromatisch und wirken appetitanregend. In Sri Lanka werden sie vorwiegend frisch verwendet. Sie duften ein wenig nach Curry, schmecken aber gar nicht so. Für die Currypulver-Mischungen werden die Blätter getrocknet und gerebelt. Der Geschmack einer Speise verändert sich durch die Beigabe der hübschen grünen Curryblätter mit der leichten Zitrusnote merklich. Getrocknet entfalten Sie durch Anbraten in Kokosöl ihr volles Aroma.

Curryblätter

Ein anis-ähnliches Aroma entwickeln gemahlene Fenchelsamen von wild wachsenden Sträuchern in Aachchis Curry-Gewürzmischungen. Wilder Fenchel hat von Natur aus ein kräftiges, herb-süßes Aroma. Fenchelsaat darf auch in Aachchis Dhal nicht fehlen.

Wilde Fenchelsaat

Ingwer hat sowohl als Heilmittel als auch in der Küche Sri Lankas einen festen Platz. Das Fleisch der Knolle schmeckt fruchtig-scharf mit einem Hauch von Zitrone. Man sagt der Knolle vor allem eine magenschonende Wirkung nach. Ingwerscheiben werden behutsam angebraten, bevor sie zusammen mit den anderen Zutaten weitergaren. Dadurch erhält sich der feine, pfeffrig-frische Geschmack. Getrocknet und gemahlen, ist Ingwer auch unverzichtbarer Bestandteil in Aachchis Gewürzmischungen.

Ingwer

Kardamon ist kompliziert: mühsam zu gewinnen und schwer zu dosieren. Der Farmer muss genau den richtigen Zeitpunkt abpassen, an dem er die klebrigen Samen aus dem Inneren der noch unreifen Fruchtkapsel entfernt. In Aachchis Küche werden die Samen getrocknet und gemahlen, bevor sie in die Gewürzmischung gelangen. Durch das Trocknen entfalten die Samen ihr charakteristisches, blumiges Aroma. Kardamon duftet süßlich-scharf mit einem Hauch Kampfer und Menthol sowie einer fruchtig-blumigen Komponente. Zum Glück weiß Aachchi aus langjähriger Erfahrung, welche Menge des intensiven Kardamons genau die richtige im Currypulver ist, um mit den anderen Zutaten perfekt zu harmonieren.

Kardamon

Koriander spaltet die Geschmäcker: für die Einen schmeckt das Kraut wie Seife, für die anderen verleiht es Speisen einen unwiderstehlichen, herb-nussigen und dabei leicht süßlichen Geschmack. Die Geschmackseigenschaften der Samen werden mit Orange, Zimt, Muskat und Minze beschrieben. Wie auch immer man es empfindet: Koriander ist die Basis für beinahe jede Curry-Gewürzmischung in Sri Lanka. Sparsam verwendet, lässt es anderen Aromen durchaus ihren Platz neben sich, und kann deren Aroma sogar hervorheben. In größeren Dosierungen ist es dagegen ein dominanter Geschmacksgeber. Der Geschmack der Koriander-Samen unterscheidet sich deutlich von dem der Blätter. Aachchi verwendet auch die frischen Blätter in ihren Currys, gibt sie aber immer erst am Ende des Garvorgangs dazu, weil sie ihr unverwechselbares Aroma durch die Hitze schnell verlieren.

Koriander

Kreuzkümmel ist eines der Gewürze, das in Sri Lanka Currypulver eine dominante Rolle in der Geschmackskomposition innehat. Leicht erdig und schwer vor dem Rösten der Samen, dagegen holzig-süßlich-frisch mit einem Hauch von Zitrone und Minze nach dem Röstvorgang, kann es den Geschmack einer Gewürzmischung ganz allein tragen. Kreuzkümmel hilft durch seine verdauungsregulierende Wirkung, scharfe Currys gut zu verarbeiten. Die Samen werden vor dem Mahlen schonend in Kokosöl geröstet, was die orientalische Note des Kreuzkümmel hervorhebt. Aufgrund seines intensiven Aromas setzt Aachchi es ebenfalls kunstvoll und sparsam ein.

Kreuzkümmel

Es darf in keiner Curry-Gewürzmischung fehlen: Das leuchtend-gelbe Kurkumapulver. Es wird aus der Knolle der Pflanze hergestellt und schmeckt ähnlich wie Ingwer, aber etwas säuerlicher und bitterer. Kurkuma gibt der Currymischung ihre gelbe Farbe und einen intensiven, fein-brennenden Geschmack, weshalb es behutsam dosiert werden muss. Kurkuma schmeckt erdig-herb, angenehm pfeffrig und dabei leicht süßlich. Die Wurzel wird getrocknet und die steinharte Knolle wird zu feinem Pulver gemahlen.

Kurkuma

Muskatbäume wachsen gern in Gesellschaft mit anderen Gewürzpflanzen und fühlen sich daher in Kandy und Umgebung äußerst wohl. Muskat ist ein unauffälliges, aber wichtiges Curry-Gewürz. Aachchi benutzt sowohl die Muskatblüte als auch Muskatnuss. Muskatnuss verleiht dem Gericht einen ganz besonderen geschmacklichen Unterbau: eine fast nicht zu beschreibende Note aus fein-herber Schärfe und warmer Bitterkeit. Der Geschmack von Muskatblüte weist Spuren von Zimt, Nelke, Honig und Karamell auf. Obwohl es etwas dezenter schmeckt als Muskatnusspulver, hinterlässt es eine milde Bitterkeit.

Muskat

In den Knuckles Mountains zwischen Kandy und Dambulla bedecken sie die weite, hügelige Landschaft und erfüllen die Luft mit ihrem betörenden Duft: Gewürznelken setzen intensive Geschmacksakzente in Currys und Pasten. Auch bei diesem Gewürz rangiert der Geschmack zwischen würzig-scharf und holzig-süß mit einem fruchtigen Aroma. Nelken bilden in vielen Speisen und Getränken in Sri Lanka eine solide geschmackliche Basis. Die Frauen im Dorf pflücken die noch geschlossenen Blütenknospen vom Baum und trocknet sie in der Sonne. Anschließend werden die Köpfe der getrockneten Knospen gemahlen und dem Currypulver beigefügt. Aber auch hier dosiert Aachchi nur sparsam, da Nelken schnell dominant werden.

Nelken

Aachchi schätzt die sonnengetrockneten, harten Blätter der Pandan-Palme aus ihrem Garten wegen ihres intensiven, nussigen und vanille-ähnlichen Aromas und wegen ihrer geschmacksverstärkenden Eigenschaft. Man kann die Blätter im Curry mitkochen und vor dem Verzehr entfernen. Reis lässt sich durch Mitgaren der Blätter angenehm frisch parfümieren, ähnlich wie Basmati. Aachchi mahlt die getrockneten Blätter und gibt sie in das Currypulver.

Pandanus

Mit seinem pfeffrig-scharfen Aroma veredelt der Alleskönner Aachchis Gewürzmischungen. Der Geschmack von Piment vereint die Aromen von Nelken, Muskatnuss, Zimt und Pfeffer. Die Früchte werden kurz vor der Reife geerntet, denn zu dieser Zeit entfalten sie ihr stärkstes Aroma. Die Körner werden dann getrocknet, geröstet, gemahlen und in das Gewürzpulver eingearbeitet.

Piment

Pfefferbeeren sind je nach Reifegrad grün, weiß, rot oder schwarz und können sehr unterschiedliche Aromen sowie Schärfegrade aufweisen. Die Frauen pflücken die Beeren von den Pfeffersträuchern im Garten und trocknen sie langsam in der Sonne. Dabei muss sowohl bei der Ernte als auch bei der Trocknung genau auf die Färbung und die Art der Weiterverarbeitung geachtet werden, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Die schrumpeligen Körner werden nach der Trocknung geröstet und gemahlen. Je nach Currymischung verwendet Aachchi weißen, roten oder schwarzen Pfeffer, um dem Currypulver die passende Geschmacksrichtung zu geben.

Pfeffer

Senfsaat schmeckt nussig-aromatisch mit bitter-scharfen Nuancen, ähnlich wie Rettich. Aachchi benutzt die in Sri Lanka wachsende, etwas schärfere schwarze Senfsaat. Die getrockneten Körner werden im Mörser aufgebrochen. Dadurch erst entfaltet sich ihr Geschmack.

 

Senfsaat

Sternanis fällt durch seine hübsche, sternförmige Frucht ins Auge, in der die Samen liegen. Da die Hülle aromatischer ist als die Samen, röstet und mahlt Aachchi Samen und Hülle. Der intensive Geschmack des Sternanis rangiert zwischen Anis und Lakritz, wobei er etwas süßer und pfeffriger ist als Anis. Wenn man ihn zu großzügig dosiert, fällt er schnell unangenehm auf zwischen den anderen Zutaten im Currypulver.

 

Sternanis

Vanillepflanzen wachsen zwar auch in Aachchis Garten, die Herstellung der küchenfertigen Schoten überlässt sie aber einem Experten mit Fingerspitzengefühl in der Nachbarschaft. Der Herstellungsprozess zieht sich über mehrere Monate und Arbeitsgänge hin, inklusive täglicher Handmassage der Schoten während der Trocknungszeit. Der Gute-Laune-Macher Vanille duftet lieblich-zart und blumig-weich. Alle lieben den intensiven, süßlich-würzigen Geschmack, der vor allen Dingen Süßspeisen veredelt. Aachchi hat lange experimentiert und verwendet Vanille inzwischen auch in einigen Curry-Gewürzmischungen.

 

Vanille

Der Klassiker aus Sri Lanka: Ceylon-Zimt. Der Ceylon-Zimtbaum liebt von Zeit zu Zeit nasse Füße und ist dankbar für monsunbedingte Überschwemmungen, die ihn mit wichtigen Nährstoffen versorgen. Für die Herstellung von Zimt werden einzelne Äste des Baums abgeschnitten, von der äußeren Rinde befreit und in lange Stücke geschnitten. Übereinandergelegt und aufgerollt, trocknen die inneren Rindenstücke mehrere Tage hängend im Schatten. Der hochwertige Ceylon-Zimt schmeckt aromatisch-warm und süßlich-brennend mit einer leichten Zitrusnote. Die fertigen Zimtstangen werden zu Pulver gemahlen und bei Aachchi vorher leicht angeröstet. Aachchi verwendet Zimt sowohl für süße als auch für pikante Speisen.

 

Zimt

Zitronengras wächst in tropischen Gärten wie Unkraut. Die Stängel des Zitronengrases ähneln Frühlingszwiebeln und schmecken säuerlich-frisch mit einem Hauch Zitrone und einem blumigen Unterton. Dieses Aroma passt zu fast allen Zutaten. Es harmoniert mit Fisch genauso wie mit Geflügel und vielen Gemüsesorten und gibt jedem Gericht eine exotische Frische. Für ihre Gewürzmischungen löst Aachchi das Mark aus den Stängeln und reibt es in einem Mörser zu einer weichen Paste. Durchgetrocknet verwendet sie es auch als Pulver in ihren Gewürzmischungen. Das frische Aroma kommt jedoch am besten zur Geltung, wenn man die frischen Stängel mit kocht und nach dem Garen entfernt.

 

Zitronengras